Ein wichtiger Meilenstein im BMG-geförderten Projekt LinkMedR ist erreicht: Daten aus medizinischen Registern und einzelnen klinischen Landeskrebsregistern konnten erfolgreich bereitgestellt und verknüpft werden. Damit liegen schon erste faktisch anonymisierte Analysedatensätze vor.
Die Verknüpfung unterschiedlicher Registerdaten schafft neue Möglichkeiten für die wissenschaftliche Auswertung. So können Fragestellungen untersucht werden, die sich aus einzelnen Datenquellen allein nicht beantworten lassen, wie der Zusammenhang der Erkrankungen und ihrer Therapien mit dem Auftreten von Krebserkrankungen.
Auch klinische Landeskrebsregister, bei denen der Datenabgleich und die -bereitstellung nicht möglich war, liefern dem Projekt wertvolle Erkenntnisse: Geprüfte Absagen machen sichtbar, an welchen Stellen rechtliche, technische oder organisatorische Voraussetzungen noch weiter harmonisiert werden müssen. Dies trägt dazu bei, die Voraussetzungen für künftige registerübergreifende Datenverknüpfungen zu verbessern.
Die Datenbereitstellung und Verknüpfung läuft noch bis Ende September 2026. Wir sind gespannt, mit wie vielen klinischen Landeskrebsregistern am Ende des dritten Quartals 2026 ein erfolgreiches Datenlinkage realisiert werden konnte.
Der aktuelle Stand der Teilnahme der klinischen Landeskrebsregister wird in Abbildung 1 dargestellt.
